Gemeinde Ölbronn-Dürrn

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Neuregelung des Waffengesetzes greift auch für Waffenteile - Übergangsfrist läuft bis Ende August

ENZKREIS. Bereits zum September letzten Jahres hat der Gesetzgeber das Waffengesetz novelliert. Seitdem unterliegen nicht nur bestimmte Waffen, sondern auch viele Waffenteile und Gegenstände einer Anzeige- und Anmeldepflicht, darauf weist das Landratsamt Enzkreis in einer Pressemitteilung hin.

 

„Der Besitz größerer Magazine und Magazingehäuse für Schusswaffen war bisher waffenrechtlich unerheblich. Nach der Neuregelung ist jetzt jedoch unter Umständen Handlungsbedarf gegeben, damit sie nicht zu verbotenen Gegenständen werden und ihr Besitz in der Folge strafbar wäre“, klärt Oliver Müller, Leiter des Enzkreis-Ordnungsamtes, auf.

 

„Nach der Neuregelung sind eben nicht nur komplette, schussfähige Waffen, sondern oft schon Teile davon waffenrechtlich relevant. Unter die neuen „wesentlichen“ Teile fallen beispielsweise die Gehäuseteile. Sie bedürfen nunmehr einer Erlaubnis“, erläutert Alexandra Kreß, zuständige Sachgebietsleiterin für den Bereich Waffen- und Sprengstoffrecht im Landratsamt, die neuen, deutlich verschärften Regeln. „So sind bestimmte Waffen, Waffenteile und ähnliche Gegenstände durch die Änderungen eventuell anzeigepflichtig geworden; manche sind auch bald verboten“, verdeutlicht Kreß die Konsequenzen für ihre Besitzer. Beispielsweise fallen neuerdings auch Pfeilabschussgeräte und Salutwaffen unter das Verbot. Für die Umsetzung der neuen Bestimmungen hat der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 1. September dieses Jahres eingeräumt. Die aktuellen Regelungen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter https://www.enzkreis.de/waffenrecht_aktuell eingestellt.  (enz)

 

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